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Mehr Elterngeld durch Steuerverlagerung

12.Januar 2007 @ 14:44 Allgemein

Das Elterngeld wird für Neugeborene ab dem 1.1.2007 gezahlt und löst das bisher bekannte Erziehungsgeld ab. Neu ist, daß nun Mütter und Väter gleichermassen Anspruch auf diese Art der Förderung haben, sofern ein Elternteil für einen Zeitraum von bis zu 12 (bzw. 14 Monaten bei alleinerziehenden Frauen) den Job gänzlich oder zumindest teilweise unterbricht. Zusätzlich hat der jeweils andere Elternteil zusätzlich Anrecht auf 2 Monate Elterngeld (Väterbonus), was in der Summe höchstens 14 Monate mit einer max. Förderung von 1800 EUR pro Monat entspricht. (25.200 EUR)

 

Wer zukünftig Elterngeld beziehen möchte, sollte bereits jetzt darauf achten, die eigene Steuerlast zu senken bzw. das Nettoeinkommen zu erhöhen, denn die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem bisherigen Nettoeinkommen des Elternteils, der das Kind betreut.

Elterngeld wird in Höhe von 67 Prozent des in den zwölf Kalendermonaten vor dem Monat der Geburt des Kindes durchschnittlich erzielten monatlichen Einkommens aus Erwerbstätigkeit gezahlt.

Es empfiehlt sich die aktuelle Einkommenssituation zu prüfen, ggfls. ist ein Wechsel beispielsweise der Frau in eine andere Steuerklasse notwendig (z.B. Steuerklasse IV) Den Wechsel der Steuerklasse nehmen Sie bei der für Sie zuständigen Gemeineverwaltung vor.

 

Sonderfall Geschwisterbonus:

Der Geschwisterbonus beträgt 10 % des Elterngeldes ohne Geschwisterbonus. Wenn diese 10% weniger als 75 Euro betragen, wird ein Sockelbetrag (75 Euro) gezahlt. Auch diese 10% Prozent sollten bei Berechnungen bedacht werden. Mehrlingsgeburten hingegen werden mit pauschal 300 EUR veranschlagt, unabhängig vom Nettoeinkommen.

 

Weitere Möglichkeiten

Eine weitere Möglichkeit, das Nettoeinkommen zu erhöhen, besteht in einem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung. Dazu lassen Sie sich alle möglichen Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte eintragen, auch durch Werbungskosten, etc. wird das Nettoeinkommen weiter erhöht.

Wem dies alles zu kompliziert ist, sollte Rücksprache mit (s)einem Steuerberater halten oder in einen der vielen Lohnsteuervereine eintreten, auch hier wird meist sehr kompetent geholfen. Lohnen kann es sich in vielen Fällen, bei einer Erhöhung des Nettoeinkommens von nur 400 EUR gibt es immerhin 3216 EUR Elterngeld im Jahr mehr, sofern man nicht schon bei der Höchstförderung von 1800 EUR monatlich angelangt ist.

-hr-


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    rss 2 Kommentare
    1. -
      18.Januar 2007 | 15:22

      Ein interessanter Artikel zum Thema Steuerklassen und Elterngeld bei n-tv.de: Betrug mit Steuerklassen.

    2. 23.März 2007 | 16:56

      Elterngeld ist zwar nicht steuerpflichtig, fällt aber unter den Progressionsvorbehalt. Das “Strecken” des Elterngeldbezugs auf 2 Jahre macht in vielen Fällen Sinn.

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